Pfeil und Bogen

Pfeil und Bogen – Damit treffen Sie ins Schwarze

Pfeil und BogenDer Sport mit Pfeil und Bogen erinnert zunächst an Robin Hood und andere Bogenschützen aus Mittelalter-Filmen. Wer heute mit Pfeil und Bogen schießt, mag noch den Duft von Abenteuer in sich verspüren. Die Modernen Bögen haben aber mit den Modellen des Mittelalters nur noch wenig zu tun. Robuste Compoundbögen unterstützen Anfänger beim Bogenschießen und sind optimal als Pfeil und Bogen für Kinder und Jugendliche geeignet. Möchten Sie weniger Kraft aufwenden als beim Langbogen, dann sollten Sie sich einen Recurvebogen kaufen. Die Armbrust ist eine ganz spezielle Art, um mit Pfeil und Bogen zu schießen.

Im geschichtlichen Wandel – der Pfeil für Jäger

Als Frauen noch Beeren sammelten, gingen die Männer bereits mit Pfeilen und später mit einem Pfeil- und Bogen-Set auf die Jagd. Wussten Sie, dass es Pfeile bereits seit 64.000 Jahren gibt? So alt sind die ältesten Steinspitzen, die Archäologen in Südafrika gefunden haben. Höhlenmalereien zeigen in Spanien Pfeile aus der Zeit um 50.000 Jahre vor Christus. Der älteste Bogen aus Mannheim stammt wohl aus der Zeit um 16.000 Jahre vor Christus. Die Überreste weisen auf eine Größe von 110 Zentimetern hin und eine vermutete Zugkraft von 25 englischen Pfund. Der Bogen war schon damals ein elastischer Stab, den der Schütze mittels tierischer Sehne anspannte. Der Pfeil fliegt übrigens umso weiter, je mehr Spannkraft der Bogen hat und je weiter sich die Sehne ausziehen lässt.

Von kriegerischen zu sportlichen Bogenschützen

Später im Mittelalter waren Pfeil und Bogen beliebte Kriegswaffen. Die Bogenschützen konnten ihre Gegner über weite Strecken treffen, was so manche Kriegsentscheidung ausmachte. Eine Zeitlang war in England die Ausbildung am Langbogen sogar gesetzliche Pflicht. Da die Fertigkeiten als Bogenschütze viel Übung und damit Zeit benötigten, gab es bereits Pfeil und Bogen für Kinder. Die Herrscher wollten mit der Verordnung bereits Kinder trainieren lassen, um dann ein gut ausgebildetes Heer zur Verfügung zu haben.
Im Jahr 1900 war Bogenschießen erstmals Bestandteil der Olympiade, aber erst im Jahr 1972 wurde der Sport zur olympischen Disziplin. Allerdings sind nur Recurvebogen als olympische Bogen zugelassen. Damit schießen die Präzisionsschützen über weite Strecken auf genormte Zielscheiben für Pfeil und Bogen.

Definitionen und Vergleichbarkeit – die Standards von Sportbögen

Der Bogen besteht aus einem elastischen Stab, der dem Bogen seinen Namen gab. Dazu kommt die Sehne, die sich von einem Bogenende zum anderen spannt. Früher bestand der Bogen zumeist aus Holz oder Horn in Kombinationen mit Tiersehnen. Heute kommen verschiedene Materialien zum Einsatz. England war im Mittelalter die Hochburg des kriegerischen Bogenschießens, sodass auch die Messeinheiten bis heute den englischen Maßen entsprechen. Ein englisches Pfund hat 453 Gramm und ist die Maßeinheit für die Spannkraft eines Bogens. Dafür hat die Sehne einen Auszug von 28 Zoll, was 71,12 Zentimetern entspricht. So verwenden Anfänger oftmals Bögen mit nur wenigen Pfund Zugkraft, während durchtrainierte Bogenschützen Bögen mit 60 englischen Pfund sicher bedienen können. Diese Angaben machen die Pfeil und Bogen Sets vergleichbar und zeigen dem sportlichen Bogenschützen, welcher Bogen für ihn kraftmäßig die richtige Kaufentscheidung ist.


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Traditionelles oder instinktives Bogenschießen – zurück zum einfachen Pfeil und Bogen

Back to the roots – immer mehr Bogenschützen erinnern sich an die Urform des Bogens und verzichten auf Hilfsmittel aller Art. Sie verlassen sich auf Ihre Intuition und möchten den Bogen und die gespannte Sehne ganz pur erspüren? Dann ist das instinktive Bogenschießen genau Ihr Ding. Oder bevorzugen Sie kleine Hilfstechniken wie Face- oder Stringwalking? Die sind gerade noch mit dem traditionellen Bogenschießen vereinbar und erlaubt. Auf andere technische Ausstattung müssen Sie bei der traditionellen Verwendung von Pfeil und Bogen allerdings verzichten. Holz ist sicherlich für den traditionsbewussten Schützen das bevorzugte Material für Pfeil und Bogen. Beim Primitivbogen sind alle verwendeten Materialien natürlich und entsprechen den historischen Modellen. Beim intuitiven Bogenschießen können Sie auf alle Materialien zurückgreifen, Hauptsache Sie fühlen sich wohl mit dem Bogen in der Hand.

Die Sportausrüstung für moderne Bogenschützen – die Recurvebogen

Sie gelten als die Sportbögen schlechthin. Die Reflexbögen sind leicht zu erkennen, denn die Enden der Wurfarme zeigen vom Körper des Sportschützen weg. Felsmalereien in spanischen Höhlen zeigen bereits Bögen dieser Bauart aus dem sechsten Jahrhundert vor Christus. Durch die gebogene Bauweise kommt mehr Energie in die Wurfarme und der Pfeil fliegt bei weniger Kraftaufwand weiter. Die Sehne ist anders als beim Langbogen nicht frei schwingend, sondern liegt teilweise auf den Recurvebogen auf. Das dämpft die Sehnen und ist für die Hände deutlich spürbar beim Abschuss. Das Material unterliegt dabei einer größeren Belastung als bei den klassischen Langbögen. Aus dem Grunde greifen die Hersteller beim Take-Down Recurve auf ein Mittelstück aus Kunststoff oder Metall zurück. Beim olympischen Recurvebogen gibt es sowohl einen Stabilisator als auch ein Visier. Der Blankbogen verzichtet dagegen auf die sportliche Zusatzausstattung und eignet sich daher auch für instinktives Bogenschießen. Alle Bögen eignen sich für einen 3d Parcours.

Pfeil und Bogen im Set – mit welchem schießen Sie besser?

Die unterschiedlichen Bogenformen und Materialien haben starke Auswirkungen auf die Bedienung. Für jeden Bogenschützen gibt es das richtige Modell. Der Compoundbogen hat drehbare Räder an den Bogenenden, sogenannte Cams oder Camwheels. Ab einem bestimmten Auszug nimmt das Zuggewicht durch die Cams nicht weiter zu, sondern deutlich spürbar ab. Das erleichtert den Bogenschützen das Haltegewicht gegenüber allen anderen Bogenarten. Vergrößerungen im Visier, ein Release und sogar Wasserwaagen geben dem Compoundbogen die modernste Ausstattung und größte Präzision.

Pfeil und Bogen für Kinder – früh übt sich…

Kinder haben viel Spaß an Rollenspielen und daher auch an fantasievollen Spielen mit Pfeil und Bogen. Schon bei den Jüngsten kommt Begeisterung für das Kinderspielzeug Pfeil und Bogen auf. Je nach Altersklasse unterscheiden sich die Gewichtsklassen und die Materialien, aus denen die Kinderspielzeuge gefertigt sind. Pfeil und Bogen für 5 Jährige beispielsweise sind leichter und idealerweise aus robusten Materialien, denn die Kleinen gehen noch nicht so zaghaft mit den Spielzeugen um. Für größere Kinder sind Pfeil und Bogen aus Holz sehr gut geeignet. Mit zunehmendem Alter und Training steigt auch die mögliche Zugkraft. Für Kinder bis zu sieben Jahren sind zehn englische Pfund zumeist ausreichend. Kinder bis zu zehn Jahren nutzen längere Bögen mit einem Zuggewicht von im Schnitt 15 Pfund. Danach steigen sie an, sodass es für jedes Kind und seine Fähigkeiten den idealen Bogen mit entsprechendem Zuggewicht gibt. Leichte Pfeile ergänzen dann das Set bestehend aus Pfeil und Bogen für Kinder. Neben dem Spaß steht gerade bei Kindern die Übung im Bogenschießen an vorderster Stelle. Ist Talent in jungen Jahren vorhanden, können aus Ihren Kindern später einmal Spitzensportler werden. Und wenn nicht, haben sie viel Freude und eine sportliche Betätigung.